Fußleistenheizungen und Fußbodenheizung im Vergleich

Donnerstag 26 juli 2018

Obgleich beide Techniken dazu dienen, die Wände von sperrigen Heizkörpern zu befreien, und so 100 % der Quadratmeterfläche zu nutzen, bietet die Fußleistenheizung im Hinblick auf Komfort, optisches Erscheinungsbild und Installation beträchtliche Vorteile.

  • Die Fußbodenheizung ist zwar mit nackten Füßen sehr angenehm, führt jedoch nicht zur Beseitigung des "Kaltwandeffekts" (Außenwände, Fensterfronten), der in der Wintersaison häufig Ursache für mangelnden Komfort ist.
  • Die Trägheit der Fußbodenplatte führt dazu, dass eine Reaktion erst mehrere Stunden nach dem Temperaturwechsel eintritt. In der Übergangszeit zwischen zwei Jahreszeiten ist diese Zeitverzögerung besonders unangenehm.
  • Bei Fußbodenheizungen können keine isolierenden Bodenbeläge zum Einsatz kommen, dies gilt insbesondere auch für Holzparkett- und Teppichböden (1 cm Holz = 10 cm Isolierung!).
  • Die Kosten für eine Fußleistenheizung (inklusive Installation) liegen selbst bei Neubauten deutlich unter denen für eine Fußbodenheizung. Bei Renovierungen ist die Fußleistenheizung die Ideallösung, denn sie ist auch in bewohnten Räumen leicht zu installieren, und das bei deutlich geringeren Kosten.
  • Bei einer Störung oder einem Leck ist die Fußleistenheizung stets frei zugänglich. Jedes fehlerhafte Element kann leicht identifiziert, ausgetauscht oder repariert werden. An einer Fußbodenheizung können dagegen keine Arbeiten durchgeführt werden, ohne die Bodenplatte aufzubrechen.